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Was können KI-Werkzeuge nicht?

→ Grenzen kennen, Enttäuschungen vermeiden

KI kann falsch liegen – auch wenn die Antwort sehr überzeugend klingt. Diese Grenzen zu kennen, schützt vor Fehlentscheidungen.

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Halluzinationen

KI kann Fakten, Quellen und Daten erfinden – flüssig formuliert und sachlich klingend. Immer prüfen.

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Kein garantiert aktuelles Wissen

KI wurde bis zu einem bestimmten Datum trainiert. Preise, Gesetze, Ereignisse können veraltet sein.

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Kein Kontext zur Person

KI kennt deine Situation nicht. Allgemeiner Rat kann unpassend oder irreführend sein.

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Kein Ersatz für Fachleute

Keine verlässliche Rechts-, Steuer-, Medizin- oder Datenschutzberatung. Für diese Themen: Fachleute fragen.

KI-GrenzeBeispielWas du tun solltest
HalluzinationenFalsche Öffnungszeiten, erfundene Quelle, falsches DatumErgebnisse immer prüfen – besonders Fakten und Zahlen
Veraltetes WissenAlter Gesetzesstand, nicht mehr gültiger PreisAktuelle Quellen separat prüfen
Kein Kontext zur PersonAllgemeiner Rat, der nicht zur Situation passtKontext selbst ergänzen und Ergebnis einordnen
Kein Ersatz für FachleuteKI-Vertragsentwurf ohne RechtsprüfungAnwalt, Steuerberater, Arzt fragen
Quellen unsicherNicht existierender Buchtitel, erfundener LinkQuellenangaben im Original verifizieren
Kein UrteilsvermögenEmpfehlung passt nicht zur eigenen LageEigenes Urteil hat Vorrang
Kein dauerhaftes GedächtnisKontext von gestern unbekanntWichtiges kopieren, Kontext neu eingeben
Wichtig: KI-Ergebnisse prüfen KI-Werkzeuge können sehr überzeugend klingen – auch wenn sie falsch liegen. Eine selbstbewusst formulierte Antwort ist kein Zeichen für Richtigkeit. Faustregel: Je wichtiger die Entscheidung, desto genauer prüfst du.
Merksatz KI gibt schnell eine Antwort. Ob sie stimmt, weißt erst du – nach dem Prüfen.